Projekt EFRE

Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Projektbeschreibung Chaletdorf Hannersdorf
 

1. Rechtliche Verhältnisse
 

Die Zimmer im Süden GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 01.02.2021 gegründet. Das Unternehmen wird in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben, die Registrierung im Firmenbuch Eisenstadt erfolgte unter der Zahl FN 549896x.
 

Zum Geschäftsführer sind bestellt:

Herr Gollatz Ronald, MAS MA, geb. 30.08.1977 und Frau Malinovic Anna, geb. 29.04.1983, beiden vertreten seit 27.02.2021 selbständig.
 

Gesellschafter sind:

Leo Hillinger Privatstiftung (Anteil: 50%)

GMG KG (Anteil: 45%)

Gollatz Ronald, MAS MA, geb. 30.08.1977 (Anteil: 5%)
 

Gewerberechtliche Grundlage bildet der Gewerbeschein für das Gewerbe: „Gastgewerbe in der Betriebsart Hotel“ der Bezirkshauptmannschaft Oberwart vom 16.03.2021.
 

2. Wirtschaftliche Verhältnisse
 

Die Zimmer im Süden GmbH wird die Hotelanlage „Chaletdorf Hannersberg“ errichten und betreiben. Seit 2010 wird von den beiden Geschäftsführern der Zimmer im Süden GmbH Herrn Roland Gollatz und Frau Anna Malinovic ein Anwesen am Hannersberg als Gastronomiebetrieb bewirtschaftet, das vor allem als „Hochzeitsberg“ Bekanntheit erlangte. Um das bisher bestehende Angebot noch stimmiger zu gestalten, hat man sich entschlossen auch Nächtigungsmöglichkeiten anzubieten.

Das Chaletdorf Hannersberg ist ein Ganzjahresbetrieb, der an ca. 300 Tagen im Jahr geöffnet haben soll.

Als Zielgruppe sollen vor allem die Hochzeitsgäste des „Hochzeitsberges“, aber auch der sanfte Tourismus (Wein/Kulinarik/Entschleunigung) und aktive Sport- bzw. Radtouristen angesprochen werden.

Neben den beiden Geschäftsführern sollen noch mindestens weitere 3 Mitarbeitern (VZÄ 2) beschäftigt werden.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

3. Investitionsvorhaben
 

Um das bestehende Konzept des „Hochzeitsberges“ weiterzuentwickeln und abzusichern, möchte man mit der neugegründeten Zimmer im Süden GmbH Nächtigungsmöglichkeiten anbieten und auch in diesem Bereich eine innovative Idee umsetzen. Dies würde Hannersberg bei den Locations endgültig ins Premium-Segment bringen und eine deutliche Aufwertung der Region mit sich ziehen.

Geplant ist die Errichtung von 35 Chalets mit ingesamt 70 Betten.

Die Chalets werden in Holzriegelbauweise gefertigt, sind jederzeit flexibel anpassbar, rückstandsfrei wieder abbaubar und somit ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die Errichtung bedarf keiner signifikaten Erd oder Betonarbeiten. Die Gestaltung der Chalets wird dem Landschaftsbild angepasst, dabei wird der Rohstoff Holz dominant sein. Insgesamt wird bei der Bauweise auf Umwelt- und Klimaschutz sowie auf CO2-Neutralität geachtet, aus diesem Grund wird auf den Dächern auch eine Photovoltaik-Anlage installiert und die Wärmedämmung ermöglicht eine enorme Energieeinsparung im Bereich Heizung bzw. Kühlung.

Es ist geplant, dass ein Chalet barrierefrei ausgestattet werden soll.

Um auch in der Nebensaison Auslastung zu schaffen, werden neben Hochzeiten, Seminaren, Firmenveranstaltungen und Präsentationen auch diverse kulinarische und kulturelle Veranstaltungen angeboten.

Das Angebot des neuen Betriebes wird eine wesentliche Bereicherung des bestehenden Angebots in Hannersberg darstellen. Insgesamt wird sowohl bei der Einrichtung, beim Speisen- und Getränkeangebot und auch beim Service auf Qualität höchsten Wert gelegt.

Um den Synergieeffekt zu Nutzen, werden in den Räumlichkeiten des benachbarten Gastronomiebetriebes den Übernachtungsgästen Frühstück und auf Wunsch auch Halb-Pension angeboten.

Auch das Thema Digitalisierung ist von entscheidender Bedeutung, aus diesem Grund wird der komplette Buchungsprozess: angefangen bei der Anfrage, über die Buchung selbst und auch der Check-in bzw.  Check out, papierlos über ein innovative Buchungssoftware abgewickelt. Der Gast kann sich kontaktlos ein- und auschecken und auch direkt über sein Mobiltelefon (ohne App) bezahlen. Weiters sind die Gästemappen, aber auch der Dorfplan digital verfügbar.
 

4. Ziele und Auswirkung der Investition
 

Zielsetzung ist es, ein komplett neues Konzept für den Standort Hannersberg zu errichten.

Mit diesem Projekt möchte man das bereits bestehende Angebot durch Nächtigungsmöglichkeiten erweitern und so als Leitbetrieb für die aufstrebende Tourismusregion Südburgenland, insbesondere als Publikumsmagnet, fungieren. Ein wichtiger Faktor, stellt auch die Zusammenarbeit mit den großteils lokalen Betrieben, vor allem im Bereich der Nahversorgung, dar.

Weiters möchte man mit der Investition eine regionalwirtschaftliche Steigerung der Freizeit und Tourismuswirtschaft erreichen:

- Standortsicherung des benachbarten Gastronomiebetriebes

- Erweiterung des touristischen Angebotes in Hannersberg und der Region Südburgenland

- Zusammenarbeit mit lokalen Zulieferern wie Winzer, Fleischer, Bäcker, Mode und Floristen

- Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region

Durch die Investition können mindestens 5 neue Arbeitsplätze geschaffen werden und die Arbeitsplätze des anschließenden Gastronomiebetriebes gesichert werden.

Aufgrund der Nachfrage von Hochzeitsgästen, kann davon ausgegangen werden, dass ein Großteil der Nächtigungen durch die Brautpaare und deren Gäste abgedeckt werden kann. Alleine das Potenzial von Hochzeitsgästen entspricht einer Dimension von 5.000 Nächtigungen pro Jahr. Durch Reiseveranstalter und saisonalen Schwerpunkte aufgrund des aufstrebenden Tourismus in der Region Südburgenland sollen die geplanten Nächtigungszahlen erreicht und Verlängerung der Saison gewährleistet werden.

Da das Investitionsprojekt ein wichtiger Impuls für die gesamte Region Südburgenland ist, gehen wir davon aus, dass sich die Investition äußerst positiv auf die Entwicklung des Betriebes auswirken und gute Chancen für die Zukunft haben wird.
 

5. Schwerpunktdarstellung
 

Wir sehen die Erfüllung der wirtschaftspolitischen Schwerpunkte vor allem in der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, Erbringung innovativer bzw. qualitativer Dienstleistungen, sowie den Beitrag zur Stärkung der Region, Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

 

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.